Farbiges Licht kann aus drei Wasserhähnen in Glaskrüge gefüllt werden. Man kann es im Krug zu neuen Farben mischen, umschütten und ausschütten. Es gibt verschiedene interaktive Elemente die das Licht aufnehmen, leiten und ausgießen können. „Liquid Light“ zeigt eine hypothetische Physik, in der Licht Masse und Viskosität besitzt. Die simulierte Flüssigkeit folgt der Neigung und Bewegung des Bechers und verhält sich wie eine echte Flüssigkeit. Durch Ausschütten des Bechers kann Liquid Light in ein anderes Gefäß oder in einen Lichtkanal gegossen werden, wo das Licht, der Schwerkraft folgend, bis zum Ende des Kanals fließt und dort in einem weiteren Becher aufgefangen werden kann. Die visuelle Darstellung bleibt bewusst granular. Es geht nicht darum eines Flüssigkeit perfekt darzustellen, vielmehr geht es um eine Abstraktion, die die Kluft zwischen dem physischen Behälter und seinem digitalen Inhalt hervorhebt.
Referent: Prof. Dr. -Ing. Georg Passig
Eine Performance in Kooperation mit der Technischen Hochschule Ingolstadt.